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Stellungnahme der Switzerland Cheese Marketing AG zur Beibehaltung der Verkäsungszulage

Die Schweizer Käsebranche ist sehr erfreut über den Entscheid des Parlamentes, die Verkäsungszulage auf 15 Rappen pro Kilogramm zu belassen. Mit diesem positiven Entscheid bekennt sich das Schweizer Parlament zu einem nachhaltigen und qualitätsorientierten Käsesektor.

Das Schweizer Käse Exportjahr 2010 wurde durch die Euro- und Dollarkursschwäche stark beeinflusst. Die daraus folgenden Preiserhöhungen wirkten sich negativ auf die Abverkäufe aus. In dieser heiklen Phase verkündete der Bund Ende Oktober, die Verkäsungszulage um 3 Rappen oder 20 % pro Kilo zu kürzen. Dies hätte eine weitere dramatische Verschärfung der Situation für alle Akteure der Wertschöpfungskette bedeutet. Denn mit der Marktliberalisierung haben sich der Preiskampf und die Konkurrenzsituation auf dem Markt verstärkt.

Dass sich das Parlament in der Budgetdiskussion vom Mittwoch gegen die geplante Kürzung ausgesprochen hat, wird von der Switzerland Cheese Marketing AG begrüsst. Dieser Entscheid ist ein klares Bekenntnis zum Käsesektor und seiner Qualitätsprodukte. Mit der Verkäsungszulage wird der Preisdruck von der Käseproduktion genommen und die Qualität der Produktion in den Vordergrund gestellt.


16 December 2010
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